News

Gedenkandacht im Dom St. Marien
am 9. November 2022

In Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 findet im Dom St. Marien zu Fürstenwalde um 18 Uhr eine Gedenkandacht statt, die Auszubildende der Korczak-Schule der Samariter­anstalten gestalten. Im Anschluss an die Andacht laden die VeranstalterInnen zu einem GEHdenken ein, welches auch zu den Stolpersteinen in der Stadtmitte führt.

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Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg
7.–13. Novem­­ber 2022

30 Veranstaltungen in ganz Brandenburg widmen sich in dieser Woche unterschiedlichen Themen jüdischen Lebens. Gemeinsam mit jüdischen Gemeinden und Communities sowie lokalen Initiativen und Akteuren aus Brandenburg wurde ein vielfältiges Programm rund um Kultur, Sport, Musik und Gesellschaft zusammengestellt.

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Verlegung der Stolpersteine für Familie Fürst am 19. Mai 2022

Dort wo sich heute das Fürstenwalder Rathaus befindet, an der Ecke des Markplatzes und der Reinheimerstraße, stand vor dem Zweiten Weltkrieg das Kaufhaus von Julius, Hildegard und Gerhard Fürst. Familie Fürst gab als Opfer des faschistischen Terrors ihr Leben in Deutschland auf, um es zu retten. Das Gebäude teilte das Schicksal der meisten historischen Bauten, die entweder in den letzten Kriegstagen zerstört oder später beim Wiederaufbau der Stadt abgerissen wurden.So kann es heute kein Zeugnis über seine früheren Bewohner mehr ablegen.

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Verlegung der Stolpersteine für die Familien Behrendt und Brandt am 19. Mai 2022

Das „Haus Schwan“ mit den namens­gebenden Schwanfiguren-Medaillons in der heutigen Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 43 gehört zu den wenigen Wohnbauten in Fürstenwalde, die die Kriegszerstörung überdauert haben. Bis 1934 war es das Zuhause der jüdischen Unter­nehmer­familie von Rose und Richard Behrendt. Ihnen gehörte die am Spreeufer gelegene Maschinenfabrik und Eisen­gießerei Henry Hall. In dem Haus hatten sich auch Luise und Walter Brandt – der Bruder von Rosa – kennen und lieben gelernt.

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Archivrecherche: Auf der Spur der Familien Behrendt und Brandt

Die historische Recherche nach Opfern des nationalsozialistischen Regimes läuft sehr oft ins Leere. Das verbrecherische System war in der Hinsicht perfektioniert, die Spuren der Deportierten und Ermordeten zu verwischen und auszulöschen. Desto größer ist die Freude, wenn durch einen Zufall mühsam zusammengefügte Puzzle­teile plötzlich ein Bild ergeben – Namen, Menschen und ihre Geschichte ans Licht bringen.

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