Arbeitsgruppe

Foto der Mühlenstraße in Fürstenwalde und Stolpersteine für Mitglieder der Familie Brandt

Unsere Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe „Stolpersteine in Fürsten­walde/Spree“ ver­bindet ge­schicht­lich, gesell­schaftlich und politisch Interes­sierte aus der Stadt und der Umgebung. An dem Projekt be­teiligen sich mehrere Ein­richtungen und Gremien, wie das Eine Welt Projekt der Evan­ge­lischen Jugend­arbeit im Kirchen­kreis Oderland-Spree, die Kultur­fabrik Fürsten­walde gGmbH mit dem Museum Fürsten­walde, die Stiftung Sama­riter­anstalten Fürsten­walde sowie der Verein für Heimat­geschichte und Heimat­kunde Fürstenwalde.

Finanziell unterstützt wird die Arbeits­gruppe projekt­bezogen durch das Bundes­programm  Demokratie Leben! des BMFSFJ und durch Spenden. Seit 2005 verlegt die Arbeitsgruppe Stolper­steine für die Opfer des National­sozialismus in Fürsten­walde, recherchiert und sammelt Informati­onen, sucht und pflegt nicht zuletzt Kontakte zu den Nachfahren der Überlebenden. Projekte mit unter­schied­licher thema­tischer Aus­richtung im Rahmen der Jugend- und Bildungs­arbeit flankieren die Initiative.

Die Stolpersteine

Bei der Verlegung der Stolpersteine arbeitet die Gruppe eng mit dem Team um den Künstler Gunter Demnig zusammen, der 1992 das Projekt  KunstDenkmal STOLPERSTEINE ins Leben gerufen hat.

Für die verlegten Stolpersteine werden „Putz-Paten­schaften“ vergeben.  Hinweise zum Reinigen der Messing­oberflächen hat Gunter Demnig in einem PDF zusammen­gestellt. Wenn Sie die Pflege eines oder mehrerer Gedenk­steine über­nehmen möchten, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Wir danken folgenden Personen und Instituti­onen für ihr Engagement:

Termine und Aktuelles

Erinnerungstage: 16. September 1942
Johanna und Richard Weißensteiner als Mitglieder der „Roten Kapelle“ verhaftet

Ende August 1942 flogen die Widerstands­gruppen der „Roten Kapelle“ auf. Die Gestapo verhaftete die Mitglieder nacheinander in der Zeit vom 31. August bis zum 16. September. Über 60 von ihnen wurden ab dem 22. Dezember im Gefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet, darunter der Fürstenwalder Richard Weißensteiner ...
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Verlegung der Stolpersteine für Familie Fürst am 19. Mai 2022

Dort wo sich heute das Fürstenwalder Rathaus befindet, an der Ecke des Markplatzes und der Reinheimerstraße, stand vor dem Zweiten Weltkrieg das Kaufhaus von Julius, Hildegard und Gerhard Fürst. Familie Fürst gab als Opfer des faschistischen Terrors ihr Leben in Deutschland auf, um es ...
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Verlegung der Stolpersteine für die Familien Behrendt und Brandt am 19. Mai 2022

Das „Haus Schwan“ mit den namens­gebenden Schwanfiguren-Medaillons in der heutigen Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 43 gehört zu den wenigen Wohnbauten in Fürstenwalde, die die Kriegszerstörung überdauert haben. Bis 1934 war es das Zuhause der jüdischen Unter­nehmer­familie von Rose und Richard Behrendt. Ihnen gehörte die am Spreeufer gelegene ...
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